{"id":29,"date":"2009-06-05T22:38:29","date_gmt":"2009-06-05T20:38:29","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.igler.at\/?p=5"},"modified":"2009-06-05T22:38:29","modified_gmt":"2009-06-05T20:38:29","slug":"bob-dylan-spielt-in-varazdin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.igler.at\/?p=29","title":{"rendered":"Bob Dylan spielt. In Vara\u017edin."},"content":{"rendered":"<p>Bob Dylan spielt in Vara\u017edin.<\/p>\n<p>Am Freitag, den 13.<\/p>\n<p>Wo, zum Teufel, ist eigentlich Vara\u017edin?<\/p>\n<p>\u201eKomm mit nach Vara\u017edin, so lange noch die Rosen bl\u00fch\u2019n. Dort wollen wir gl\u00fccklich sein. Du bist die sch\u00f6nste Fee von Debrecen bis Plattensee.\u201c So zumindest l\u00e4sst Emerich K\u00e0lm\u00e0n in seiner Operette \u201eGr\u00e4fin M\u00e0riza\u201c singen. Irgendwie assoziiere ich Vara\u017edin denn auch mit Grottenbahnmusik und verarmten ungarischen Adeligen, die sich als was anderes ausgeben, oder so. Deshalb war ich ja auch bis jetzt nie dort. Soll aber ein h\u00fcbsches barockes St\u00e4dtchen sein. Wahrscheinlich irgendwo in Ungarn, so wie sich das anh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber Bob Dylan? Ausgerechnet?<\/p>\n<p>Vara\u017edin liegt in Kroatien. Es war sogar einmal kroatische Hauptstadt. Und wahrscheinlich hat sich K\u00e0lm\u00e0n das alles nur wegen des Reimes ausgedacht. Egal. Heute Abend spielt hier jedenfalls nicht K\u00e0lm\u00e0n, sondern Dylan.<\/p>\n<p>Am Vortag hat Bob Dylan in Leoben in der Steiermark gespielt. Und heute ist Freitag, der 13. Juni 2008, und in Vara\u017ediner \u201eGradski Stadion\u201c spielen ab f\u00fcnf Uhr irgendwelche kroatischen Liedermacher, ab sieben die Manic Street Preachers, und ab neun Uhr steht Mr. Bob Dylan auf dem Programm auf der elektronischen Leuchttafel.<\/p>\n<p>Und deshalb sind wir heute 500 Kilometer weit gefahren aus Split bis Vara\u017edin, um Herrn Robert Zimmermann zu h\u00f6ren, nach fast f\u00fcnfzig Jahren auf der B\u00fchne, mein Freund Dario und ich. Dario liebt Pete Seeger, Joan Baez, die Beatles, Johnny Cash und Peter, Paul &amp; Mary, und fragt mich, wer die Manic Street Preachers sind. Ich definiere sie als einen Verschnitt von U2, etwas j\u00fcnger und aus Wales, und auch deutlich linker als Bono, und hoffe, dass mich dabei keiner h\u00f6rt und auch kein Blitz erschl\u00e4gt. Aber Dario versteht, was ich meine, denn U2 kennt er. Und was links ist wei\u00df er auch. Und die Manic Street Preachers wird er nicht m\u00f6gen, egal wie engagiert sie singen, das wei\u00df wiederum ich.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich singen sie aber dann gar nicht so engagiert. Sie singen einfach laut, und nach 23 Jahren B\u00fchnenerfahrung relativ professionell, ihr Programm herunter, dazwischen \u00fcbt der Lichtregisseur noch einige Einstellungen f\u00fcr die Digiwall rechts und links von der B\u00fchne, es ist sieben Uhr abends und taghell und ich habe Zeit, mir das Publikum in Ruhe anzusehen. Dessen Altersdurchschnitt ist deutlich h\u00f6her als das der gesamten Securitymannschaft. Fr\u00fcher war das anders, aber fr\u00fcher gab\u2019s auch keine Open Air Konzerte in Vara\u017edin, schon gar nicht von Bob Dylan.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher gab es auf Konzerten auch deutlich weniger Bullen als hier, aber jetzt ist heute und hier und so sind die Zeiten eben. Fr\u00fcher waren wir zu diesem Zeitpunkt auch schon l\u00e4ngst eingekifft. Heute sind wir n\u00fcchtern, nicht nur wegen der vielen Bullen, sondern auch, weil uns der Arzt das Rauchen verboten hat. Irgendwie komm\u2019 ich mir vor wie auf einer Woodstock 40 Years Revival Party. Oder vielleicht war es Newport? Egal. Vorne m\u00fcht sich James Dean Bradfield von den Preachers redlich, so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen. Dann sind eineinhalb Stunden um und der Set ist ausgespielt.<\/p>\n<p>Nicht nur Dario steht hier nicht auf die Manic Street Preachers, heute abend. \u201eYou were fucking great\u201c, schreit Bradfield jetzt zum Abschied ins Mikro, und \u201esee you again next year\u201c. Offennsichtlich glaubt das keiner hier, weder auf der B\u00fchne oder im Publikum. Die Mehrheit ist heute nur aus einem Grund hier, und sorry, Bradfield, du bist es nicht. Auch gut. Daf\u00fcr ist das Bier mit umgerechnet zwei Euro auf ein Kr\u00fcgerl billig und schmeckt auch noch anst\u00e4ndig, und au\u00dferdem wird es langsam Abend an diesem verregneten Freitag, und es sieht ganz so aus, als w\u00fcrde es dann doch nicht mehr regnen. Im Westen gl\u00fcht der Himmel rosapurpurlila, davor f\u00e4hrt ein Vorortezug.<\/p>\n<p>Das Publikum hat, ganz entgegen den \u00fcblichen kroatischen Gepflogenheiten, keine Jogginghosen und Adidasjackerln an, die M\u00e4nner tragen keine Goldkettchen und die Frauen keine Stiefel zu goldgl\u00e4nzenden Leggings, was der \u00fcblichen Kleiderordnung im Nightlife von Vara\u017edin entspr\u00e4che. Daf\u00fcr tragen alle M\u00e4nner Jeans, gerne auch Bart und einen ledernen Outbackhut \u00e0 la Crocodile Dundee, oder war es doch Indiana Jones? Dazwischen gibt es auch die ungeschminkten Damen in den weiten Kleidern und den flachen Schuhen, die mittlerweile grauen Haare zum Zopf geflochten oder aufgesteckt, und auch den einen oder andern \u00e4lteren Herren samt Ehefrau, die beide den Eindruck machen, als w\u00e4ren sie bereits in Pension. Es wird viel geraucht. Ich meine Zigaretten. Vorne am Einlass h\u00e4ngt ein Schild \u201eNo Guns. No Drogs. No Umbrellas.\u201c Das letztere verstehe ich nicht ganz, aber sie werden gnadenlos abgenommen und h\u00e4ufen sich neben dem Einlass. Ist ja wie auf einem Flughafen hier. Aber es ist eben nicht mehr so wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Heute abend trifft sich das alte linke Jugoslawien hier, das Milo Dor las und selbst \u201eBlowing in the Wind\u201c sang, mal auf Englisch, mal auf Serbokroatisch. Auch w\u00fcrde ich den Anteil der HDZ-W\u00e4hler heute abend auf eher unterdurchschnittlich sch\u00e4tzen. Doch das ist nur die H\u00e4lfte des Publikums. Die andere besteht aus jenen, die erst lange nach Newport und Woodstock auf die Welt gekommen sind, den Kids, f\u00fcr die Bob Dylan offenbar etwas ganz anderes bedeutet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir genau vorstellen kann, was.<\/p>\n<p>Das Stadion fasst ungef\u00e4hr f\u00fcnftausend Personen, und langsam f\u00fcllt es sich bis auf den letzten Platz, w\u00e4hrend es mittlerweile auch ganz dunkel geworden ist. Die PA spielt Led Leppelin, und trotz der Menge tanzen sich wie \u00fcblich ein paar Grobmotoriker ein, zu Stairway to Heaven und Jimmy Page, der ihr Gro\u00dfvater sein k\u00f6nnte. Es ist mittlerweile halb zehn, und Herr Zimmermann k\u00f6nnte jetzt auftreten.\u00a0 Bei den Portapotties dr\u00e4ngt sich die Menge, schlie\u00dflich war der Bierabsatz seit f\u00fcnf Uhr Nachmittag beachtlich, und das will jetzt entsorgt werden, so kommt auch der Hauptsponsor des Festivals, eine kroatische Biermarke, auf seine Rechnung. In Zeiten wie diesen geht das sogar geruchsfrei, das feine Pissoiraroma fr\u00fcher Festivals fehlt, heutzutage.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, ich wiederhole mich.<\/p>\n<p>Und dann \u2013 kein Trommelwirbel, aber st\u00fcrmischer Jubel, und er spielt. Ein Spot, kein Lichtwechsel. Dylan sitzt an Keyboards, schwarzer Hut, mein Gott ist der alt geworden, er er\u00f6ffnet mit \u201eEverybody Must Get Stoned\u201c, herunter gehackt wie seinerzeit \u201eMaggies Farm\u201c, in einem ganz schnellen Bluegrass-Schlag, mit zwei klirrenden E-Gitarren und einem Schlagzeug und einer Geige, von der anfangs nicht viel zu h\u00f6ren ist. Keine Vidowall, keine Lichteffekte. Ich h\u00e4tte ein Opernglas mitnehmen sollen.<\/p>\n<p>Ich sitze auf der VIP-B\u00fchne, die seitlich links angeordnet ist, offenbar reicht der Abstrahlkegel f\u00fcr die hohen T\u00f6ne der PA nicht bis hierher, jedenfalls ist der Sound erb\u00e4rmlich. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Soundcheck zehn Meter vor der B\u00fchne steht. Und Bob Dylan klingt wie Tom Waits, der\u00a0 Jonny Cash imitiert, wenn er Bob Dylan singt. Mann, womit gurgelt der vor seinen Auftritten?<\/p>\n<p>Es klingt ern\u00fcchternd, um es h\u00f6flich auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Ich schiebe die Schuld auf die PA und gehe hinunter in die Public Aerea, erst einmal ganz hinten, denn die Menge vorne steht dicht gedr\u00e4ngt, das ist mir zu heftig. (Sprich: F\u00fcr so was bin ich zu alt.) Der Sound wird etwas besser, aber Dylan klingt noch immer, als h\u00e4tte er mit Terpentin gegurgelt, dazu spielt er seinen Set stoisch ab. So wie der erste Song klang, so spielt er auch alle anderen. You Gotta Serve Someone. Just Like A Woman. A Hard Rain Is Gonna Fall. Alles die alten Hadern. Es ist erstaunlich, wie man diese Lieder so spielen kann, dass sie alle gleich klingen, aber Dylan kann das mit links, und wenn man sich einmal eingeh\u00f6rt hat, versteht man sogar die Texte wieder, obwohl er selbst den Sprachrythmus der Songs v\u00f6llig verdreht.<\/p>\n<p>Beim Publikum ist allgemeine Rudelverz\u00fcckung angesagt. Von hinten sehe ich mindestens eintausend Handybildschirme, weil alle das Ereignis mitfilmen wollen, die Kameras blitzen nur so links, rechts, in der Mitte. Fr\u00fcher waren es Bicfeuerzeuge, und Wunderkerzen, und ganz fr\u00fcher haben die Leute getanzt und waren irgendwie weggedr\u00f6hnt. Aber das hier ist ein anst\u00e4ndiges Festival und 2008, also gibt es Handybildschirme. Irgendwie war das Licht von den Bicfeuerzeugen w\u00e4rmer, nicht so metallisch blau.<\/p>\n<p>Mittendrin sitzt der alte Mann, stoisch, zwischen zwei Gas-Heizungsschwammerln, wie sie der Wirt im Fr\u00fchjahr auf die Terrasse stellt, weil es regnet zwar nicht, aber es ist k\u00fchl geworden, und spielt seine Keyboards und seine Mundharmonika. Don\u2019t Think Twice. Im Hintergrund f\u00e4hrt noch ein Zug durch, in dieselbe Richtung. Ob die in dem Zug wohl wissen, wer da spielt, und was? Jetzt spielt er Rainy Day Woman, in einer unfassbaren Fassung, immer mit der Mundharmonika, die er in seinem Rahmen um den Hals tr\u00e4gt wie seinerzeit, 1963, auf dem Newport Folk Festival. Mein Gott, ist das lange her. Und wozu bin ich jetzt 500 km gefahren, und was verdammt noch mal mache ich alter Trottel hier um halb elf Uhr abends? Ach ja, das ist ein Bob Dylan Konzert. Sorry I asked.<\/p>\n<p>Ich weiss noch immer nicht, was ich hier eigentlich soll.<\/p>\n<p>Nach einer Stunde hat sich Dylan eingesungen, jetzt klingt er wie er selber, nach einer schweren Bronchitis. Nasal, daf\u00fcr etwas aufgerauht. If Dogs Run Free. Aber nichts von der Desire, nichts von sp\u00e4terem Material. Obwohl, nach zwei Stunden hab\u2019 ich den \u00dcberblick verloren, denn Dylan n\u00e4selt alle Songs gleich runter. Immerhin, \u00fcber zwei Stunden dauert der Set, dann spielt er noch eine Zugabe, stellt seine Musiker vor, thank you. Aus.<\/p>\n<p>Das Publikum str\u00f6mt heraus, alle die \u00e4lteren Linken und die Tr\u00e4umer und die Exhippies und die, die noch immer die gestreiften Hosen anhaben und die, die jetzt in Designerjeans kommen und die, die in verknitterten Cordhosen den Intellektuellen geben und der alte pensionierte Opa, der hat echt bis jetzt ausgehalten. Ich bin beeindruckt. Sp\u00e4ter sehe ich dann auch noch meinen Anwalt, aber ich beschlie\u00dfe, nicht zu winken. Ich habe jetzt keinen Bock. Wonderful music, sagt Dario, Dylan is beautiful.<\/p>\n<p>Auf der Fahrt nach Hause h\u00f6ren wir ausschlie\u00dflich Dylan. Und 500 km sind ziemlich lang, da kommt was zusammen. Und mir wird pl\u00f6tzlich bewusst: Herr Zimmermann hat einen gro\u00dfen Bogen geschlagen und ist zu seinen Wurzeln zur\u00fcckgekehrt. Er singt Blues, in der Tradition von Blind Lemon Jefferson und Emmit Cole, aber auch von Woody Guthrie und George Landers. Nichts anderes hat er gemacht, 50 Jahre lang. Dazwischen immer wieder Ausfl\u00fcge in andere Genre, Folk, Latin, Protest, waswei\u00dfich. Am Ende n\u00e4selt er halt immer wieder seinen Blues herunter, wie irgendeiner von diesen Steel Guitar-Spielern in irgendeiner Spelunke in Georgia oder Louisiana. Und dazu ist er ein magischer Poet, ein Genie der Sprache, der wie kein anderer seine Zeit gespiegelt hat und dabei sich selber treu geblieben ist. Dylan, das Cham\u00e4leon. Dylan, der sich stets entzogen Habende, der Rockpoet, der keiner sein wollte. Immerhin einer, der es \u00fcberlebt hat. Und immer wieder: Was f\u00fcr eine Magie der Sprache, was f\u00fcr eine Gewalt, was f\u00fcr eine Beherrschung der Nuancen. Ein Genie. Dylan Thomas war keine schlechte Anspielung.<\/p>\n<p>Mein iPod spielt jetzt \u201eThe Times They Are A\u2019Changing\u201c in unserem Autoradio. A hymn for the movement, sagt Dario. Which movement, frage ich. Was ist geblieben? Sind wir alle schon so alt geworden? Was ist mit unseren Tr\u00e4umen, W\u00fcnschen, Pl\u00e4nen, Sehns\u00fcchten, unserer Wut und unserer Naivit\u00e4t und unseren felsenfesten \u00dcberzeugungen? Heast Oida, sagt mein kleiner Mann im Ohr, hab\u2019 dich nicht so. Wegen dem bisserl \u00e4lter werden.<\/p>\n<p>Ein Bob Dylan Konzert an einem Freitag, den 13., in Vara\u017edin in der n\u00f6rdlichen Zagorska von Kroatien. Immerhin. Es h\u00e4tte schlimmer kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bob Dylan spielt in Vara\u017edin.<br \/>\nAm Freitag, den 13.<br \/>\nWo, zum Teufel, ist eigentlich Vara\u017edin?<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-29","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichten-aus-dem-alltag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.igler.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}